Sehnsucht nach Bewusstheit

Analysieren wir die Veränderungen auf der Landkarte unseres Körpers und unseres Gesichtes und nehmen sie bewusst war, so werden wir mit einer erweiterten und bewussteren Wahrnehmung der geistigen und seelischen Ursachen unseres Entwicklungsweges beschenkt.

 

Wir erfahren so das Leben als Prozess und letztendlich als Entdeckungsreise zu uns selbst. Und für jeden von uns gilt: Erst wenn ein Mensch die ihm innewohnende Struktur erkennt und ihr folgt, kann er das Steuer für sein Leben übernehmen und lernen, aus seiner eigenen Kraftquelle zu schöpfen.


Wenn wir uns ohne Wertung und Verurteilung als liebevoller Entdecker betätigen, dann üben wir auch die Herzensliebe uns und in der Folge auch anderen gegenüber. Wir praktizieren damit die Liebe zu und den Respekt vor dem Menschen und dem Göttlichen in ihm. Das können wir gar nicht oft genug tun.

Erst dadurch erwächst in uns das Gefühl der All-Einheit, das Albert Einstein mit wunderbaren Worten beschrieben hat:

„Ein menschliches Wesen ist Teil einer Ganzheit, die wir "Universum" nennen; es ist ein Teil, der in Zeit und Raum begrenzt ist. Es erlebt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als etwas Getrenntes vom Rest - eine Art optische Täuschung des Bewusstseins.
Diese Täuschung ist wie ein Gefängnis für uns. Sie beschränkt uns auf unsere persönlichen Wünsche und auf Zuneigung für einige wenige uns nahestehenden Personen.
Es muss unser Ziel sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unseren Kreis des Mitgefühls ausweiten, um alle lebenden Kreaturen und die Gesamtheit der Natur  in ihrer Schönheit zu umarmen
."


Die älteste Darstellung von Bewusstsein nach Robert Fludd, Utriusque cosmi maioris, 1619.